Referenten 2016

Silvan Küng, Relish Brothers AG

Seit über 60 Jahren gab es keine nennenswerten Weiterentwicklungen im Bereich der E-Gitarren. Dem setzen Silvan Küng und Pirmin Giger 2012 ein Ende mit der Entwicklung ihres Labels Relish Guitars Switzerland. Die neuartige, patentierte »Sandwich-Konstruktion” mit Komponenten aus Holz und Aluminium verbessert die Soundqualität im Vergleich zu den klassischen E-Gitarren, die aus einem einzigen Stück Holz gefertigt werden. Der Unternehmenssitz sowie die eigene Produktion der Relish Brothers AG liegen in Kriens, Luzern. Bereits spielen weltbekannte Key-Acts auf Relish Guitars, so u.a. Phil Campbell von Motörhead, Aloe Blaccs Gitarrist Joel Van Dijk oder die kanadische Band Walk off the Earth. Silvan Küng studierte Wirtschaft an der Hochschule Luzern und an der Universität Bern. Vor der Gründung der Relish Brothers AG war er mehrere Jahre in verschiedenen Unternehmen u.a. als Marketingleiter, Head of Sales und Stv. Geschäftsführer tätig. In seiner Freizeit spielt er selbst leidenschaftlich gerne Gitarre. Gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Pirmin Giger, gelernter Schreiner und Industrial Designer, wagte er die Herausforderung Startup und gab die Sicherheit seiner Anstellung auf.

Sandro M.O.L. Schneider, smolsys ltd.

smolsys ist auf Glass Sealing von Mikrotechnik-Bauteilen spezialisiert. Mittels Nano- bzw. Femtosekunden-Laser werden kleinste mikrotechnische Systeme, wie z.B. Hirnstimulatoren, extrem dicht in Glas eingeschweisst. Diese können dadurch für mehrere Jahrzehnte sicher in den Körper implantiert werden und haben im Vergleich zu Titan- oder Kunststoffverpackung grosse Vorteile. Für die Produktion wurde eigens ein spezieller Reinraum-Container konstruiert, welcher höchsten Sicherheitsstandards entspricht. Sandro Schneider studierte Physik an der ETH Zürich und war zuletzt mehr als sechs Jahre als CEO eines namhaften Mikrotech-Unternehmens tätig. Für seine Vision, eine weltweit führende Technologie im Bereich Glass-Sealing von Mikro- und Nano-Systemen anzubieten, gab er 2014 seine gute Führungsposition auf. Mit seinem neuen Unternehmen konnte er bereits erste grosse Aufträge aus den USA und Israel sichern.

Thomas Stadelmann, forensity ag

Schuhspuren sind die am häufigsten vorkommenden Spuren an einem Tatort. Oft sind sie für die Polizei das Hauptinstrument, um Fallzusammenhänge zu erkennen. Die forensity ag bietet ein System mit Bilderkennung zur automatisierten Schuhspurenverarbeitung an. Die digitale Lösung vernetzt die Polizeistellen miteinander, um Delikte über mehrere Regionen hinweg effizient zu vergleichen und Tatzusammenhänge aufzudecken. Thomas Stadelmann arbeitete nach dem Forensik-Studium an der Universität Lausanne vier Jahre lang als Kriminaltechniker bei der Kantonspolizei Schwyz. Bei seiner Tätigkeit vermisste er ein effizientes System, um am Tatort gesicherte Schuhspuren mit anderen Polizeistellen abzugleichen. Im Rahmen des Nachdiplomstudiums an der HSG behandelte er in seiner Masterarbeit die automatisierte Schuhspurenverarbeitung. Mit der Absicht, diese Thematik geschäftlich weiterzuverfolgen, gab er die Sicherheit der Anstellung beim Kanton auf und gründete die forensity ag.

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Bisherige Events

Der TECHNOPARK® Talk Plus ist seit 2008 ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des TECHNOPARK® Luzern. Blicken Sie hier zurück auf die spannenden Panel-Talks der letzten drei Jahre mit innovativen Unternehmerinnen und Unternehmern. Verschiedene Referentinnen und Referenten geben auch in einem kurzen Video-Interview ihre Tipps und Gedanken zum Thema des jeweiligen Events weiter.


  • Mit Medtech die Welt verbessern

    Mit Medtech die Welt verbessern

    Unsere heutige Welt mit grossen Errungenschaften verdanken wir u.a. einigen Startups, welche in der Vergangenheit grundlegende Innovationen auf den Markt brachten. Sie sind die Treiber des Fortschrittes zu einer besseren Welt. Am TECHNOPARK® TALK PLUS vom 27. August 2015 sprachen drei solcher Weltverbesserer aus der Medtech-Branche über ihre Herausforderungen und Motivationen. In seiner Einleitung hielt Gastgeber Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter des TECHNOPARK® Luzern, fest: «Ein Medtech-Startup aufzubauen ist noch schwieriger, als ein Startup in einer anderer Branche zum Erfolg zu bringen. Gleichzeitig bergen diese Startups aber auch noch mehr Potenzial, die Welt zu verbessern.» Medtech-Startups hätten einen sehr hohen Finanzierungsbedarf, weil von Beginn weg mit grossen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung rechnen müssen. Zudem sei der Zeitraum von der ersten Idee über die Entwicklung und klinische Studien bis zur Marktreife eines Produkt sehr lange.

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    Dr. Betina Thorball, Geschäftsleiterin Novagenesis Foundation / Ophiuchus Technologies

    Die Novagenesis Foundation besitzt ein umfassendes Patent-Portfolio im Bereich der regenerativen personalisierten Medizin. Der Fokus liegt dabei auf bisher unheilbaren Krankheiten. Als Stiftung verfolgt Novagenesis keinerlei kommerzielle Interessen und kann sich so ganz auf den bestmöglichen Nutzen für den Patienten konzentrieren. Vielversprechende Produkte werden in Spin-outs bis zur Marktreife weiterentwickelt. So bringt zurzeit das Startup Ophiuchus Technologies einen revolutionären Therapieansatz für Querschnittsgelähmte auf den Markt. Die begonnenen klinischen Studien an Menschen zeigen erste gute Resultate. Betina Thorball, Mitbegründerin der Novagenesis Foundation, verfügt über internationale Erfahrung in der Life Science Forschung sowie der Geschäftsentwicklung und operativen Entwicklung in Big Pharma, Biotech und Medtech. Sie studierte Biotechnologie an der University of Natural Resources and Life Sciences in Wien, schloss ihren Master am Imperial Cancer Research Fund London ab und doktorierte am IGBMC Strasbourg. Nebst Novagenesis ist Betina Thorball an mehreren Startup-Projekten rund um Biotech beteiligt.

    Dr. Michael Salzmann, COO & General Manager Neurimmune Holding AG

    Alzheimer ist die häufigste Form der Demenzerkrankung und betrifft vor allem Menschen ab dem 65. Altersjahr. Weltweit schätzt man die Zahl der Alzheimer-Patienten auf 36 Millionen. Heute kann man die Erkrankung weder stoppen noch heilen. Das Biotech-Startup Neurimmune entwickelt mit seiner einzigartigen Technologie bahnbrechende Wirkstoffe zur Therapierung und Heilung von Alzheimer sowie von anderen schweren Krankheiten. Das führende Programm von Neurimmune wird zusammen mit der US Biotech-Firma Biogen als Partner momentan in klinischen Studien am Menschen getestet. Im März dieses Jahres wurden erste vielversprechende Resultate dieser Studien publiziert. COO und General Manager Michael Salzmann hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Biotech. Ursprünglich studierte er Chemie und Physik an der Universität Zürich. 1999 promovierte Michael Salzmann bei Nobelpreisträger Kurt Wüthrich im Bereich Biophysik an der ETH Zürich.

    Melanie Aregger, Head of InSphero Diagnostics, InSphero AG

    Mit ihren sandkorngrossen, dreidimensionalen Mikrogeweben hilft die InSphero AG , neue Substanzen effizienter, kostengünstiger und sicherer zu testen. Per Produktionsroboter werden biologische Modelle hergestellt, die dem menschlichen oder tierischen Gewebe (z.B. Leber, Herzmuskel oder Tumore) in Struktur und Funktion sehr ähnlich sind. Dies ermöglicht im Bereich der prä-klinischen Phasen deutlich zuverlässigere Aussagen und substituiert zahlreiche Tierversuche. Die neue Geschäftseinheit InSphero Diagnostics testet mit derselben Technologie die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von möglichen Chemotherapien an körpereigenen Krebszellproben, bevor diese beim Patienten zum Einsatz kommen. Melanie Aregger aus Engelberg ist als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für den Aufbau dieser neuen Geschäftseinheit InSphero Diagnostics. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Geschäftsentwicklung und Medical Devices. Sie schloss ihr Betriebswirtschaftsstudium an der Universität St.Gallen ab und hat einen MBA Titel derselben Universität inne.

  • Mit Überzeugung Berge bezwingen

    Mit Überzeugung Berge bezwingen

    Auf dem Weg zum Erfolg sind immer wieder Berge zu bezwingen, was ohne starken Willen und den Glauben an die Sache kaum möglich ist. Der TECHNOPARK® TALK PLUS vom 27. August 2014 stand deshalb ganz im Zeichen der Persönlichkeiten, die ein Startup tragen und vorantreiben. Gastgeber Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter des TECHNOPARK Luzern, hielt in seiner Einleitung fest, dass „Startups im Bereich der Energiewende einen besonders schweren Stand haben.“ Sie bewegten sich in einem Umfeld mit grossem politischem Widerstand. Für Kunden seien ihre Produkte aufgrund der langen Payback-Zeiten weniger attraktiv. Zudem hätten sie einen sehr hohen Finanzierungsbedarf, weil sie „meist auch die Hardware entwickeln und produzieren müssen.“ Mit Fokus auf diese Thematik waren in diesem Jahr vier Startup-Gründer aus der Cleantech-Branche als Referenten zu Gast.

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    Christoph Gebald, Founder & CEO Climeworks AG

    Der Klimawandel ist eine der grössten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Mit verantwortlich für die Erderwärmung ist die hohe CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Alles dreht sich darum, CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Climeworks AG geht noch einen Schritt weiter: Sie gewinnt CO2 effizient aus der Umgebungsluft zurück. Damit werden bisher ungenutzte und schädliche CO2-Emissionen nutzbar. Mitgründer und CEO Christoph Gebald verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung in der CO2-Gewinnung aus der Luft. Im Key-Note Gespräch verglich er den Weg eines Startups mit einem Marathon. Die Ausdauer für diesen Weg nimmt er von der Überzeugung, einen Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten. Cleantech-Startups stünden vor der Herausforderung, etwas eher Emotionsloses zum positiven Erlebnis zu machen. Denn monetäre Anreize biete die Branche kaum: „Cleantech ist eine Lebenseinstellung. Es wird wohl immer billiger sein, ein Loch in den Boden zu bohren und das zu verkaufen, was raussprudelt.“

    Sven Köhler, CEO & Founder Anerdgy AG

    Über und rund um Gebäude weht heute ungenutzte Windkraft. Die ANERDGY AG hat mit WindRail® ein gebäudebasiertes Energiegewinnungssystem entwickelt, das Windkraft, Druckunterschiede und Solarstrahlung kombiniert nutzt. CEO Sven Köhler gründete die ANERDGY AG 2012 nach zwei Jahren intensiver Vorbereitung und Ideenentwicklung. WindRail® wird seither laufend weiterentwickelt und voraussichtlich noch in diesem Jahr vollendet. Sven Köhler blickt auf zehn Jahre Erfahrung im Bereich des Anlagenbaus zur Stromerzeugung zurück. Während seiner Tätigkeit bei ALSTOM baute er eine Produktionseinheit sowie ein Supply Chain Departement auf und war im Management Board zum Aufbau der Unternehmenseinheit «Erneuerbare Energie». Der Diplom-Ingenieur mit Executive MBA HSG war von 2010–2013 zudem Präsident einer Wohngenossenschaft mit rund 600 Wohnungen in und um Zürich.

    David Din, CEO & Founder Bluetector AG

    Bluetector kombiniert auf besonders einfache und nachhaltige Weise die Abwasserreinigung mit Energiegewinnung aus Klärschlamm. Im März 2013 hat das Startup aus dem TECHNOPARK® Luzern erfolgreich eine Seed-Finanzierung abgeschlossen. Im selben Jahr war Bluetector eines von 20 Jungunternehmen der Schweizer Startup-Nationalmannschaft – dem Venture Leader Business-Development-Programm in Boston – und wurde in die Top 100 der Schweizer Startups gewählt. David Din baut mit der Bluetector AG bereits das zweite Startups in der Abwasserindustrie auf. Mit seinem Master in Betriebswirtschaft an der Universität Zürich sowie als Chartered Financial Analyst (CFA) war er davor viele Jahre als Buy-Side-Finanzanalyst für die UBS in Zürich und Luxembourg tätig. Zudem arbeitete er als Direktor bei der englischen Bank Schroders in Zürich.

    Claude Urbani, CEO vorteco AG

    Die vorteco AG ist Technologieführer für Vortex Power Plants. Das Cleantechunternehmen vereint in seinen Wasserkraftwerken Technik mit Ökologie bei der Erzeugung erneuerbarer Energie. In normalen Wasserkraftwerken wird erst ab einer Fallhöhe von rund 3 Metern Energie gewonnen. Für die Vortex Power Plants von vorteco reicht bereits eine Höhe ab einem Meter. Dadurch entsteht ein optimales Verhältnis von Eingriff in die Natur zu Leistung und Kosten. CEO Claude Urbani verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der Elektrotechnik und Energiegewinnung. Er schloss unter anderem ein Studium zum Electronic Business Engineer an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich sowie einen MAS in Business Analysis an der ZHAW ab.

  • Aus Business-Experimenten lernen

    Aus Business-Experimenten lernen

    Aufgrund des 10-jährigen Jubiläums referierten in diesem Jahr vier innovative Unternehmer aus der Zentralschweiz, die mit dem TECHNOPARK® Luzern verbunden sind. Zu Beginn beglückwünschte Jean-Pierre Sormani, Präsident des TECHNOPARK® Luzern Startups „zu Ihrem Mut zum Risiko“ bevor Geschäftsleiter Hansruedi Lingg festhielt, dass „Lernen das wichtigste Element des Fortschritts eines Startups“ ist. Regierungsrat Robert Küng betonte in seinem Grusswort anlässlich des 10-jährigen Jubiläums die Wichtigkeit des TECHNOPARK® Luzern für die Luzerner Wirtschaft. Im Key-Note Gespräch erläuterte Thomas Bergen, Co-Founder und CEO der getAbstract AG, wie essentiell ein überzeugender Business-Plan für das Gelingen eines Startups ist. Eine Idee allein reiche nicht, man müsse auch herausfinden, wie diese monetarisierbar sei. Unter der Gesprächsleitung von Regula Elsener Steinmann diskutierten auch Dr. Markus Montigel, CEO und Founder des Softwareherstellers für den Schienenverkehr systransis AG, Dr. Marco Di Berardino, CEO und Co-Founder der Zellanalytik-Firma Amphasys AG und Kurt Scherrer, CEO und Founder des IT-Dienstleisters systemfive AG, was Sie aus Business-Experimenten gelernt haben.

    Thomas Bergen, CEO getAbstract AG

    getAbstract versorgt weltweit Führungskräfte mit hochkarätigem, aktuellem Business-Wissen. Via Internet bietet das Unternehmen Zusammenfassungen herausragender Wirtschaftsbücher an. Mit über zehn Millionen verkauften Lizenzen und mehr als 1000 Firmenkunden profitieren Manager auf der ganzen Welt vom komprimierten Wissen des Marktleaders. Darunter Konzerne wie Microsoft, Ernst & Young und Novartis. Die getAbstract AG wurde 1999 von Thomas Bergen, Rolf Dobelli und Patrick Brigger in Luzern gegründet. 2005 zog CEO Thomas Bergen in die USA, um die internationale Expansion voranzutreiben. Seit 2010 leitet er eines der mittlerweile erfolgreichsten und bekanntesten Luzerner Startups vom Hauptsitz in Luzern aus. Thomas Bergen ist Mitglied im Stiftungsrat des Klosters Einsiedeln. Der studierte Betriebswissenschaftler ist als Referent und Kolumnist in Wirtschaftskreisen sehr geschätzt.

    Dr. Markus Montigel, CEO & Fuonder systransis AG

    systransis hat sich dem optimalen Nutzen der Schieneninfrastruktur bei minimalem Energieverbrauch verschrieben. Im immer dichteren Fahrplan ist eine effiziente und stabile Verkehrssystemsteuerung essenziell. systransis entwickelt dazu hochspezialisierte Softwares und Plattformkonzepte und bedient den B-to-B-Railway-Bereich mit diversen Dienstleistungen. Nach der Software «Automatikfunktionen AF» für den Lötschberg-Basistunnel, realisiert systransis auch die Tunnel-Automatik für den Gotthard-Basistunnel. Die systransis AG wurde 2003 von Dr. Markus Montigel gegründet. Aus New Orleans kommend, wo er eine Assistenzprofessur für Informatik besetzte, zog er als erster Neuunternehmer in den Technopark Luzern ein. 2007 konnte er den Neuunternehmer-Preis der Zentralschweiz entgegennehmen. systransis beschäftigt heute rund 20 Mitarbeitende in Rotkreuz und gilt als feste Grösse am europäischen Markt.

    Kurt Scherrer, CEO und Founder systemfive AG

    systemfive ermöglicht KMUs tiefere IT-Kosten, indem sie ihre IT teilweise oder ganz an die systemfive-Spezialisten auslagern. So können sie von vielfältigem IT-Know-how profitieren. systemfive bietet massgeschneiderte IT-Lösungen, termingerecht und kundenorientiert. Die Swisscom Schweiz AG, das SECO und die interkantonale Polizeischule IPH zählen zum Kundenkreis. Das Unternehmen wurde 2008 von Kurt Scherrer gegründet und von Beginn an – mit Niederlassungen in Dubai und in Japan - international aufgestellt. Nach einer Berufslehre und verschiedenen Stationen im IT-Bereich fand Kurt Scherrer seine Berufung für die eigene Firma.

    Dr. Marco Di Berardino, CEO und Co-Founder Amphasys AG

    Amphasys sorgt mit ihrer mobilen Zellanalytik für bessere Erträge in der Milch- und Saatgutproduktion. Die Messungen basieren auf hochempfindlichen Biochips und werden direkt beim Kunden durchgeführt. Dies beschleunigt die Produktionsprozesse. Die Zellanalyse ist als Qualitätskontrolle ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette. Sie dient aber auch der Grundlagenforschung. Die Amphasys AG wurde 2012 von Dr. Marco Di Berardino, Marcel Ottiger und Thomas Bergen gegründet und zählt zu den jüngsten Startups im Technopark Luzern. CEO Marco Di Berardino dissertierte an der ETH Zürich in Mikrobiologie/Biochemie, bevor er in der Industrie forschte. Für seine zukunftsweisende Geschäftsidee durfte er den renommierten «de Vigier-Preis 2013» entgegennehmen.

  • Risiken gekonnt eingehen

    Risiken gekonnt eingehen

    Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter im TECHNOPARK® Luzern, eröffnete den Anlass mit der Aussage, dass ein Jungunternehmen nur mit einem aktiven Abbau von Risiken überlebensfähig ist. Hauptreferent Kurt Schaad, Co-Founder und VRP des neuartigen Privatsenders joiz erläuterte die Korrelation zwischen Innovation und Risiko. Diesem Spannungsfeld sahen sich unter der Gesprächsleitung von Regula Elsener Steinmann auch Christian Hirsig, Co-Founder und CEO der Open Innovation Plattform Atizo, Herbert Bay, Co-Founder und VRP der Bilderkennungssoftware Kooaba und David Schurterberger, Mitgründer und Geschäftsführer von Luzerner Bier ausgesetzt.

    Kurt Schaad, joiz ag

    Einen besonderen Beitrag zur Schweizer Medienlandschaft leistet seit März 2011 der private Jugendsender joiz. Die Sendungen können über Chat, Skype und Facebook vom Fernsehpublikum mitgestaltet werden. Das macht die Programme attraktiv: 80000 Unique Clients und 190000 Visits monatlich kann joiz bereits verzeichnen. Tendenz steigend. Der angestrebte Platz im analogen Fernsehen wurde kürzlich per Bundesgerichtsentscheid bestätigt. Bald kann jeder in der Schweiz joiz schauen, egal, ob digital, analog oder im Internet. Einer, der joiz von den ersten Stunden an begleitet hat, ist Medienexperte Kurt Schaad, VRP von joiz. Schaad arbeitete bis 2009 mit viel Leidenschaft als Reporter, Produzent, Realisator, Moderator und Redaktionsleiter beim Schweizer Fernsehen u.a. in den Sendungen SF Spezial, Karussell, Tagesschau, ECO. Für seine pionierhaften Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet und für zwei Emmys nominiert.

    Christian Hirsig, Atizo AG

    Mit «Open Innovation» öffnen grosse und kleine Unternehmen wie beispielsweise Emmi, Swisscom, Glasi Hergiswil oder Brack Electronics ihren Innovationsprozess, um mit Ideen der Aussenwelt das eigene Innovationspotenzial zu verbessern. Atizo ist die führende «Open Innovation»-Plattform im deutschsprachigen Raum. Über 15000 Nutzer beantworten auf Atizo Fragen, welche die Unternehmen dort stellen. In rund 150 Projekten entwickelte die Atizo Community bereits über 60 000 Produkt- und Marketingideen, Strategieoptionen und Prozessoptimierungen. Die Atizo Software kann auch mit den eigenen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten eingesetzt werden. Geleitet wird das aufstrebende Unternehmen seit 2007 von Mitgründer Christian Hirsig. Zuvor war Hirsig bei der Swisscom und der Schweizerischen Post in verschiedenen E-Business-Projekten tätig.

    Herbert Bay, kooaba AG

    Eine Anzeige auf einer Plakatwand oder in einer Zeitschrift – klick, und auf dem Handydisplay erscheint ein Produktevideo oder gleich der nächste Verkaufspunkt. So funktioniert die Idee des Visual Search von Kooaba: Man fotografiert mit der Handykamera einen Gegenstand und erhält zum Sujet Informationen aus dem Internet. Ein potenzieller Milliardenmarkt. 80 Schweizer Printtitel sind u.a. mit der iPhone App «kooaba Paperboy» «kooabisiert», Hunderte sind es in weiteren 16 Ländern. Kooaba ist ein ETH Startup, das 2006 von Herbert Bay im Technopark mitgegründet und seither von ihm geleitet wird.

    David Schurtenberger, Brauerei Luzern AG

    Luzerner Bier hat in kurzer Zeit einen grossen Kundenkreis gewonnen und ist auf dem Weg, eine Kultmarke im lokalen Biermarkt zu werden. Produziert wird in der Stadt Luzern. Die Fokussierung auf Stadt und Agglomeration Luzern ermöglicht eine klare Markenidentität und eine hohe Wertschöpfung in der Zentralschweiz. Mitgründer des erfolgreichen Bierbrands ist der in Luzern geborene Unternehmer David Schurtenberger, seit 2009 Geschäftsführer der Brauerei Luzern AG. Seine unternehmerischen Fähigkeiten stellte David Schurtenberger bereits mit der Gründung und Führung der Buchhandlung Alter Ego GmbH in Luzern unter Beweis.

    Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter Technopark Luzern

    Wer ein Startup aufbaut, kann Risiken nicht vermeiden. Trotz des gegenteiligen Stereotyps sind erfolgreiche Unternehmer nicht «Risiko suchende Cowboys», sondern vielmehr Meister im Riskieren, denn sie gehen Risiken besonders gekonnt ein. Im Interview spricht Hansruedi Lingg, Geschäftsleiter des TECHNOPARK® Luzern über Risikomanagement und die besonderen Risiken für Jungunternehmer.

Partner

Der Partnerklub TECHNOPARK® Luzern steht als Gönnerklub hinter dem TECHNOPARK® Luzern und gibt ihm finanziellen und ideellen Rückhalt. Er bringt interessante und interessierte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zusammen. Die Gönner engagieren sich für das Jungunternehmertum und den sinnvollen Einsatz neuer Technologien